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VoIP-News: Vereinte Kommunikation am Desktop

Dienstag, 05. August 2008

“Unified Communications”, dem Zusammenwachsen von Telefoniediensten und Internet-Kommunikation auf dem Desktop, werden jährliche Wachstumsraten von mehr als 50 Prozent bis 2012 vorhergesagt. IBM, Microsoft, Cisco & Co. haben auf den Trend bereits mit Produkten reagiert.

Die Prognosen der US-Analysten lassen an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig: “Unified Communications” [UC] ist das “nächste große Ding”.
Der Markt für Kommunikationssysteme, die Telefon, E-Mail, Instant Messaging, SMS, Dateitransfer, Videokonferenzen etc. unter einen Hut bringen, wird in den kommenden Jahren weltweit jeweils um etwas mehr als 50 Prozent wachsen.

Welten wachsen zusammen
Für 2012 geht man von einem globalen Umsatz um die 16 Milliarden US-Dollar [zehn Mrd. Euro] aus. Die Integration von VoIP-Telefonie spielt dabei eine wichtige Rolle, denn die dominierenden Kommunikationsformen Sprachtelefonie und E-Mail wachsen erstmals zusammen und können einheitlich organisiert werden.

Beide Kommunikationsformen entstammen verschiedenen Welten: hier TCP/IP und ein “Packet Switched Network” mit dem Funktionsprinzip permanenter Verbindung, dort ein “Circuit Switched Network”, ein traditionelles Telefonnetz, das nach Bedarf die Teilnehmer verbindet und dabei in Minuten abrechnet anstatt in Datenvolumen.

Kostenfaktoren
Die Ersparnis durch die geringeren Minutenkosten von VoIP-Telefonie ist nur eine Art Nebeneffekt, der billigend in Kauf genommen wird. Die tatsächlich wichtigen Faktoren sind andere.

Ein nicht unbedeutender Kostenpunkt in jedem Unternehmen sind Betrieb und Wartung einer herkömmlichen Telefonanlage [PBX, Private Branch Exchange], für die in der Regel ein Techniker des Lieferanten notwendig ist.

Nur ein weiteres TCP/IP-Service
VoIP hingegen ist nichts als ein weiteres Service auf dem Internet-Protokoll TCP/IP, mit dem jeder Netzwerktechniker täglich zu tun hat.

Zudem werden die Mitarbeiter generell produktiver, wenn sie weniger Zeit damit vertun, zwischen den einzelnen Datenbanken, zwischen Telefon und Computer hin- und herwechseln müssen.

E-Mail-Anrufbeantworter
Ein Beispiel für das beginnende Zusammenwachsen von Telefon und E-Mail ist ein gängiges Service, das sogar kleinere VoIP-Anbieter wie die Wiener Fairytel längst im Portfolio haben.

Auf dem Anrufbeantworter eintreffende Sprachnachrichten werden als MP3-Attachment an die Mailadresse weitergeleitet und können mit einem Klick anstatt mit Herumtippen auf Tastatur des Telefons angehört werden.

Kontrollzentren
Andere, etwa der Breitbandanbieter Silverserver, haben virtuelle Telefonanlagen im Programm, die länderübergreifend “Durchwahlen” bzw. “Klappen” verwalten.

Das ist freilich erst der Beginn der “vereinten Kommunikation”, als deren Kontrollzentrum im Büro der PC, unterwegs Laptop oder das Smartphone fungieren.

Einig ist man sich unter den Analysten dieses aufsteigenden Markts jedenfalls auch darüber, dass der größte Nutzen von UC in der internen und übergreifenden Prozessoptimierung liegen wird.

Microsoft,Cisco, IBM
Den “richtigen Client” dafür, also eine einheitliche Oberfläche, werde es so bald nicht geben, heißt es ebenfalls unisono von den Analysten.

Microsoft und IBM, Cisco und andere bieten längst derartige “UC-Suites” an, wobei die Erstgenannten von der Papierform her für das Startjahr die besseren Karten haben.

Notes, Outlook, SMS
Mit Lotus Notes und Microsoft Outlook/Exchange haben beide Firmen führende Produkte zur Bewältigung des digitalen Kommunikationsalltags in Firmen.

Nun kommen Telefonie und Anverwandte [SMS] in der ohnehin stets geöffnete Programmsuite dazu, was nicht nur Firmenchefs, sondern auch Kommunikationsarbeitern gelegen kommen muss.

Das Meta-Tool
Die Frage ist nicht nur, wie dieses zukünftige Meta-Tool zur Handhabung der vielen gängigen Kommunikationskanäle von der Oberfläche her aussehen soll.

Dem werden wir im dritten Teil der Serie bei Cisco, Microsoft und IBM ebenso nachgehen wie den Auswirkungen auf österreichische VoIP-Anbieter im KMU-Bereich.

Quelle: http://futurezone.orf.at/business/stories/297723/

auch als Download im PDF-Format: VoIP News: Vereinte Kommunikation am Desktop

VoIP-News Lästige Werbung im Telefonhörer Spit klingt wie “Spucken”: Die nächste Spam-Generation

Mittwoch, 30. Juli 2008

Die Zahl der Nutzer von Internettelefonie (VoIP) ist 2007 um 30 Prozent gestiegen. Das einfache und preiswerte, innerhalb des Anbieternetzes oft kostenlose Telefonieren ist populär; doch wo Licht ist, ergibt sich auch bald Schatten: Spam over Internet Telephony (SPIT) ist im Kommen und könnte nach SPAM (unerwünschte Mails) und SPIM (unerwünschtes Instant Messaging) das nächste in Sachen nervige Post werden.

Meist wählen die Täter die Opfer über das Anbieternetz an und spielen eine Audio-Datei ab. Diese enthält entweder lästige Werbung oder zielt auf Phishing - also den Diebstahl sensibler Daten - ab.

Beruhigend ist, dass diese Technik sich für die Kriminellen finanziell nur rentiert, wenn die Anrufe gratis sind, also innerhalb des Netzes. Betroffen sind also Technikaffine mit einem VoIP-System; klassisches Festnetz dürfte vorerst verschont bleiben.

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Schutz durch Listen

Wer ein potenzielles Opfer ist - und dazu gehören auch modern ausgestattete Unternehmen -, sollte sich schützen. “Am besten geht das über Black- und Whitelists”, sagt Rolf Loschek, Telekommunikationsexperte bei der Steria Mummert Consulting.

Whitelists bedeuten, dass nur anrufen darf, wer auf einer Liste steht - für Unternehmen begreiflicherweise ungünstig. Betrieben empfiehlt Loschek daher Blacklists: Listen gesperrter Anrufer - diese können zentral über die IT-Abteilung verwaltet werden. Bisher unbekannte Täter werden dadurch aber nicht abgefangen.

Quelle dieses Artikels: http://www.wirtschaftsblatt.at

Lästige Werbung im Telefonhörer auch als PDF zum downloaden

Begriffserklärungen:
VoIP = Voice over IP
SPIT = Spam over Internet Telephony
SPIM = Spam over Instant Messaging
Blacklists = Liste unerwünschter Kontakte
Whitelists = Liste erwünschter Kontakte
Audio-Datei = Datei die z.B. ein das gesprochene Wort oder Musik enthält
Phishing = Diebstahl sensibler Daten

VoIP und CRM vereint zum Download

Dienstag, 29. Juli 2008

Vertico Software, Hersteller der Asterisk-basierten VoIP-Telefonanlage Starface, und CRM-Anbieter SugarCRM haben gemeinsam einen Connector entwickelt, der Starface mit dem als Open Source verfügbaren Customer-Relationship-Management-System verbindet. Damit lassen sich bereits vor dem Annehmen eines Telefonats die in SugarCRM gespeicherten Kontaktdaten anzeigen, Informationen abrufen oder Notizen anlegen. Mit einem Mausklick kann der Anwender aus dem CRM heraus einen Anruf tätigen.

Der Starface SugarCRM Connector steht unter der GNU General Public License (GPL). Interessierte Entwickler können ihn von der Starface-Website herunterladen (Registrierung erforderlich). Wer sich für die Kombination aus Starface 3 und SugarCRM interessiert, findet dort außerdem eine voll funktionsfähige Demoversion als virtuelle Maschine; zum “Abspielen” ist VMware oder der VMware Player notwendig.

SugarCRM wird auch schon in anderen auf asterisk basierenden Systemen erfolgreich eingesetzt und ist aktuell eines der best verbreiteten CRM Möglichkeiten die aktuell zur Verfügung stehen!

Teile dieser dieser Information stammen von heise online http://www.heise.de



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