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VoIP-News Lästige Werbung im Telefonhörer Spit klingt wie “Spucken”: Die nächste Spam-Generation

Mittwoch, 30. Juli 2008

Die Zahl der Nutzer von Internettelefonie (VoIP) ist 2007 um 30 Prozent gestiegen. Das einfache und preiswerte, innerhalb des Anbieternetzes oft kostenlose Telefonieren ist populär; doch wo Licht ist, ergibt sich auch bald Schatten: Spam over Internet Telephony (SPIT) ist im Kommen und könnte nach SPAM (unerwünschte Mails) und SPIM (unerwünschtes Instant Messaging) das nächste in Sachen nervige Post werden.

Meist wählen die Täter die Opfer über das Anbieternetz an und spielen eine Audio-Datei ab. Diese enthält entweder lästige Werbung oder zielt auf Phishing - also den Diebstahl sensibler Daten - ab.

Beruhigend ist, dass diese Technik sich für die Kriminellen finanziell nur rentiert, wenn die Anrufe gratis sind, also innerhalb des Netzes. Betroffen sind also Technikaffine mit einem VoIP-System; klassisches Festnetz dürfte vorerst verschont bleiben.

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Schutz durch Listen

Wer ein potenzielles Opfer ist - und dazu gehören auch modern ausgestattete Unternehmen -, sollte sich schützen. “Am besten geht das über Black- und Whitelists”, sagt Rolf Loschek, Telekommunikationsexperte bei der Steria Mummert Consulting.

Whitelists bedeuten, dass nur anrufen darf, wer auf einer Liste steht - für Unternehmen begreiflicherweise ungünstig. Betrieben empfiehlt Loschek daher Blacklists: Listen gesperrter Anrufer - diese können zentral über die IT-Abteilung verwaltet werden. Bisher unbekannte Täter werden dadurch aber nicht abgefangen.

Quelle dieses Artikels: http://www.wirtschaftsblatt.at

Lästige Werbung im Telefonhörer auch als PDF zum downloaden

Begriffserklärungen:
VoIP = Voice over IP
SPIT = Spam over Internet Telephony
SPIM = Spam over Instant Messaging
Blacklists = Liste unerwünschter Kontakte
Whitelists = Liste erwünschter Kontakte
Audio-Datei = Datei die z.B. ein das gesprochene Wort oder Musik enthält
Phishing = Diebstahl sensibler Daten

VoIP und CRM vereint zum Download

Dienstag, 29. Juli 2008

Vertico Software, Hersteller der Asterisk-basierten VoIP-Telefonanlage Starface, und CRM-Anbieter SugarCRM haben gemeinsam einen Connector entwickelt, der Starface mit dem als Open Source verfügbaren Customer-Relationship-Management-System verbindet. Damit lassen sich bereits vor dem Annehmen eines Telefonats die in SugarCRM gespeicherten Kontaktdaten anzeigen, Informationen abrufen oder Notizen anlegen. Mit einem Mausklick kann der Anwender aus dem CRM heraus einen Anruf tätigen.

Der Starface SugarCRM Connector steht unter der GNU General Public License (GPL). Interessierte Entwickler können ihn von der Starface-Website herunterladen (Registrierung erforderlich). Wer sich für die Kombination aus Starface 3 und SugarCRM interessiert, findet dort außerdem eine voll funktionsfähige Demoversion als virtuelle Maschine; zum “Abspielen” ist VMware oder der VMware Player notwendig.

SugarCRM wird auch schon in anderen auf asterisk basierenden Systemen erfolgreich eingesetzt und ist aktuell eines der best verbreiteten CRM Möglichkeiten die aktuell zur Verfügung stehen!

Teile dieser dieser Information stammen von heise online http://www.heise.de



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